Religionsfreiheit ist keine piratige Freiheit!
In den Reaktionen zu Aaron Königs Blogpost »Respekt für die Schweiz« kann man heraus hören, dass viele Piraten die Religionsfreiheit für besonders wichtig befinden.
Auch wird der Begriff »piratig« gerne benutzt.
Dem setze ich entgegen: Religionsfreiheit ist nicht piratig!
Freiheit zu sagen was ich will, das ist eine piratige Freiheit. Über Biervulkane reden zu dürfen ist eine piratige Freiheit. Über einen Gott auf dem Planeten Kolob reden zu dürfen ist Freiheit.
Das leitet sich alles vom grundlegenden Freiheitsbegriff ab, den die Piratenpartei unterstützt.
Es braucht also keine explizite Religionsfreiheit. Schlimmer noch: Diese hat einige Unfreiheiten im Schlepptau, die man nicht haben will. Die Blasphemie-Gesetze zum Beispiel, die die Meinungsfreiheit einschränken und deren Deutungshoheit bei den Religionen selbst liegt.
Und apropos »piratig«: Wenn jemand sich gerne Aaron nennt, obwohl er Stefan heißt, dann ist das sein gutes Recht. Das zu kritisieren ist eher unpiratig. Fasst Euch an Eure eigenen Nasen!
Auch wird der Begriff »piratig« gerne benutzt.
Dem setze ich entgegen: Religionsfreiheit ist nicht piratig!
Freiheit zu sagen was ich will, das ist eine piratige Freiheit. Über Biervulkane reden zu dürfen ist eine piratige Freiheit. Über einen Gott auf dem Planeten Kolob reden zu dürfen ist Freiheit.
Das leitet sich alles vom grundlegenden Freiheitsbegriff ab, den die Piratenpartei unterstützt.
Es braucht also keine explizite Religionsfreiheit. Schlimmer noch: Diese hat einige Unfreiheiten im Schlepptau, die man nicht haben will. Die Blasphemie-Gesetze zum Beispiel, die die Meinungsfreiheit einschränken und deren Deutungshoheit bei den Religionen selbst liegt.
Und apropos »piratig«: Wenn jemand sich gerne Aaron nennt, obwohl er Stefan heißt, dann ist das sein gutes Recht. Das zu kritisieren ist eher unpiratig. Fasst Euch an Eure eigenen Nasen!
Labels: Piratenpartei, Politik, Religion
2 Kommentare:
Aaron kann sich Aaron, Karlheinz oder sonstwie nennen, das ist sein Bier, nur wenn er mit diesem Namen in offizieller Funktion offizielle Papiere unterzeichnet, sodass offizielle staatliche Stellen oder Banken feststellen, dass es den Typen offiziell gar nicht gibt, sondern nur einen Stefan und so diverse Menschen sinnlos beschäftigt und Kontovollmachten verweigert werden (was richtig ist, da könnte nämlich jeder kommen), dann wird es problematisch.
Ich stimme Dir zu, dass piratig ist, über Biervulkane etc. zu diskutieren und das das Blasphemiegesetz auf den Müll gehört, aber nicht in dem Punkt, dass das Eintreten für Religionsfreiheit nicht piratig sein soll. Denn jeder sollte die Freiheit haben, sich sein Bekenntnis selbst aussuchen zu dürfen, alles andere wäre unpiratig.
@Anne Alter: Nein, Religionsfreiheit hat nicht viel mit Freiheit zu tun. Die Piraten sollten lieber die Bildung weiter fördern, damit Religion überflüssig wird.
Denn die Zielgruppe der Religion sind die Armen und Ungebildeten. Siehe auch die religiöse Fanatikerin Mutter Theresa.
Auch muss man dem amerikanischen Kreationismus entgegen treten, damit er sich nicht weiter in Europa verbreiten kann.
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