Dem Steff soi Blog

»Stefan, hol schon mal den Browser!«

Flagge säume moin Weg

Uff'm Weg zur Ärwet konn isch lauder Flagge am Rond funn de Audoboahn und Bundesstroß sehe. Die Flagge zum Ohklemme ons Audo sinn nedd so b'sonnerscht fescht.






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Schwarz, Rot, Gold: Farben der Demokratie


Diese Farben waren vor dem 3. Reich die Farben Deutschlands und sie sind es danach wieder. Es sind die Farben der Demokratie.


Deutschland ist nicht perfekt. Aber eine Eigenschaft, auf die wir stolz sein können, ist die Selbstkritik der Deutschen. Es wird viel hinterfragt und in Relation zu unserer Geschichte interpretiert.


Ich selbst sehe aber keine große Gefahr, so lange in den Straßen die demokratischen Flaggen wehen und sich die Fans aller Fußballnationen in den Armen liegen und gemeinsam feiern. In den Medien konnte man Bilder von deutschen Fans sehen, die weinenden Polen den Arm auf die Schulter legten. Australier, die sich zusammen mit Japanern fotografieren lassen. Und alle zusammen, die sich über Erfolge der vermeintlichen Außenseiter und Exoten freuen.


Jetzt haben wir wirklich eine Bunte Republik Deutschland!


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Keine Erhöhung um 3 %

Nein, die Mehrwertsteuer wurde nicht um 3 % erhöht.


Was vorher auf 16 X und nun auf 19 X ist, das wurde um 18,75 % erhöht. Wir werden also ab 2007 eine Mehrwertsteuererhöhung von 18,75 % haben.


Das macht die Waren aber weder um 18,75 noch um 3 % teurer.


Was heute 116 € kostet, wird (theoretisch) nächstes Jahr 119 € kosten. Das sind 2,59 % mehr.


OK, was haben sie uns heute im Bundesrat wirklich eingebrockt? Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um 3 Prozentpunkte. Und den Bedarf an Nachhilfeunterricht in Prozentrechnen. :-)






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Traue jeder Statistik, die Du selbst interpretierst

Die Bildzeitung meinte am Samstag »Hartz-Empfänger tricksen« und bezieht sich dabei auf die selbe Umfrage der Bundesagentur für Arbeit (BA), die die Netzeitung mit dem Artikel »Kaum Missbrauch beim Arbeitslosengeld II« meldet.

Spiegel Online zitiert in einer Nachricht einen BA-Sprecher mit »Unsere Zahlen können Annahmen von 10, 20 oder 25 Prozent an Betrugsfällen, wie sie in Berlin gelegentlich genannt werden, in keiner Weise stützen«.

Es ist also nicht so schlimm wie die Politiker es uns immer wieder vorhalten. Die Kostenexplosion hat andere Ursachen. Die Kanzlerinnenmacher von der Bildzeitung sehen das aber anders. In deren kleinem Artikel auf Seite 1 lautet es »Mindestens 6 Prozent«, »zu Unrecht Unterstützung« und »zuviel Geld«. Dabei warnte ein BA-Sprecher davor, allen sechs Prozent Tricksen zu unterstellen.

Und auch wenn es alle sechs Prozent wären, so ist ein System mit 94-prozentiger Erfolgsquote schon sehr nahe am Optimum. Harald Horn formuliert es in seinem Artikel (Google-Groups-Link) recht treffend, wenn er sagt »Weitere Versuche, die Effizienz zu steigern führen auf jeden Fall zu einem unverhältnismäßigen Verwaltungsaufwand, der sich nicht rechnen wird.«

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